IDEOLOGIE
Art Kovalev
«Ein Tausendsassa kann alles, aber nichts richtig –
doch oft ist er besser als ein Meister nur einer Sache»
Mein Name ist Art Kovalev. Ich bin Produzent.
Ich habe CommiCorp nicht gegründet, um „noch eine“ Produktionsfirma zu schaffen. Ich habe sie gegründet, um zu beweisen, dass eine Filmproduktion, die auf Gerechtigkeit, Transparenz und kollektivem Eigentum basiert, nicht nur „ethisch“, sondern auch profitabler sein kann als das veraltete Hollywood-Modell.
Kino ist immer ein hohes Risiko. Deshalb bitte ich Sie am Anfang um Vertrauen. Aber nicht um blinden Glauben an das „Glück“, sondern um Glauben an diesen Plan und an das genossenschaftliche System selbst. An ein System, in das Sie Ihre Arbeit investieren und Sieg sowie Niederlage teilen können. Wo Sie jeden Euro mit uns „mitrechnen“ können, sobald das Projekt läuft.
DAS IST KEINE REVOLUTION.
DAS IST EVOLUTION.
Nach der klassischen Theorie entstehen vor dem Wechsel wirtschaftlicher Formationen immer gemischte, hybride Modelle. Unternehmen, die das Beste aus der alten Welt (Kapital, Effizienz) nehmen und es mit dem Besten der neuen (sozialistische Verteilung, Kollektivismus) verbinden.
DIE ZEIT IST REIF!
CommiCorp ist nicht die Erste. Wir stehen auf den Schultern von Riesen. Dieses Modell hat seine Wirksamkeit bereits bewiesen. Von der Mondragon Coproration (Umsatz >11 Mrd. €) und Legacoop (Verband von 10.000+ kleinen Genossenschaften) bis hin zu Equal Exchange (Genossenschaft in den USA und UK mit 40-jähriger Geschichte).
Jetzt sind wir an der Reihe, diesen Ansatz im Kino anzuwenden.
Die fünf Prinzipien von CommiCorp
1. Jeder nach seinen Fähigkeiten, jedem nach dem Gewinn.
Wir sind ein Kollektiv. Der Erfolg hängt von jedem ab, und jedes Genossenschaftsmitglied erhält einen fairen Anteil am Gewinn, proportional zu seinem Beitrag (sei es Arbeit oder Kapital).
2. Das Team entscheidet alles.
Unsere wichtigste Investition fließt nicht in „Hardware“, sondern in talentierte Menschen, die unsere Prinzipien teilen. Wir suchen nicht nur Mitarbeiter, sondern künftige Miteigentümer unserer Projekte.
3. Ein Fehler ist Erfahrung, kein Verbrechen.
Wir fördern Ehrlichkeit und Experimentierfreudigkeit. Wir bestrafen keinen einzelnen Fehler, wir ziehen einen kollektiven Nutzen daraus. Aber wir tolerieren keine Nachlässigkeit oder das Verheimlichen von Problemen.
4. Mit den Karten spielen, die man auf der Hand hat.
Wir sind Pragmatiker, keine Dogmatiker. Wir leben in der realen Welt und nutzen die besten kapitalistischen Werkzeuge (SPV, Marketing, Steueroptimierung…), um unsere sozialistischen Ziele zu erreichen.
5. Gute Künstler kopieren, großartige stehlen!
Wir erfinden das Rad nicht neu. Wir nehmen die besten, zeiterprobten Ideen und bauen darauf schamlos unser neues Geschäfts- und Kinomodell auf.